Kennst du den Unterschied zwischen Wunsch und Ziel?

Ziele richtig formulieren

Eigentlich ist die Antwort auf diese Frage wohl jedem klar. Aber dennoch verpuffen die Wünsche für das neue Jahr nur allzu schnell wieder, weil sie nicht in konkrete Schritte überführt werden. Auf Basis meiner aktuellsten Buchlektüre gebe ich dir Anregungen

Wie du deine Ziele richtig formulierst, damit der Weg zu deinen Wünschen konkret strukturiert wird.

Da ich mir um den Jahreswechsel immer Zeit nehme, um einerseits zurück zu schauen auf das was mich bewegt hat und andererseits nach vorn zu schauen, wo ich denn hinmöchte, war es ein glücklicher Zufall, dass ich das Life & Workbook Mein bestes Jahr  und die damit verbundene Blogparade entdeckte.

Das Buch bietet einen großen Schatz an Übungen, motivierenden Texten und Anregungen seine Gedanken in eine gewisse Struktur zu bringen. Es hilft dabei, seine Wünsche für das neue Jahr zu formulieren und in konkrete Ziele umzuwandeln. Denn nur wenn man diesen Schritt der Übertragung macht und die Ziele herunter bricht, werden sie umsetzbar und messbar.

Für mich ist es wie mit einer mehrtägige Bergbesteigung, bei welcher der Wunsch, oben auf dem Gipfel zu stehen, auch in kleinere Etappenziele herunter gebrochen wird, z.B. bei welcher Hütte möchte ich am ersten oder zweiten Abend ankommen? Auf dem Weg dahin gib es immer wieder kleine Ziele wie „Durchhalten bis zur Mittagspause!“ oder Entscheidungen zwischen der steilen Abkürzung oder der längeren Panoramaroute.

Aber genau diese Etappen und Schritte auf dem Weg bringen uns letztendlich zum Gipfel. Man kann sie nicht überspringen

Sehr hilfreich fand ich daher im Life & Workbook die Anleitung wie man Ziele als BE SMART Ziele ideal formuliert:

Mit der BE SMART Formel baust du Deine Wünsche um in Ziele, für die Du einen konkreten Aktions- und Handlungsplan gestaltest.

B = bedeutsam. Das Ziel hat eine wirkliche Bedeutung für mich.

E = Emotionen. Das Ziel bewegt mich emotional, ich habe Herzklopfen.

S = Das Ziel ist spezifisch formuliert. Also nicht “ ich möchte öfter ins Fitness-Studio gehen.“ Sondern: „Ich gehe zwei Mal in der Woche ins Fitnessstudio.“

M = Das Ziel ist messbar, d.h. ich kann klar erkennen, wann ich das Ziel erreicht habe. Du hast Dein Ziel mit einer klaren Zahl verbunden. z.B. „Bis zum 31. Oktober 2015 habe ich 20 Italienisch-Lektionen gelernt.“

A = Das Ziel ist für mich attraktiv. Es hat für mich einen so hohen Wert, dass ich bereit bin, einen gewissen Einsatz dafür zu bringen.

R = Das Ziel ist realistisch, d.h. ich bin in der Lage, das Ziel zu erreiche, wenn ich kontinuierlich daran arbeite. Dein Ziel darf Dich fordern, aber es sollte Dich nicht überfordern. Wenn diese Gefahr besteht, dann brich das Ziel in kleinere Unterziele herunter.

T = Mein Ziel ist durch einen festen Termin fixiert. Nicht: „Ich werde bald anfangen, gesund zu essen. “ Sondern: „Ich beginne am 1. Februar 2015 damit, mich gesund zu ernähren, Ich werde zwei Mal in der Woche einen Gemüsetag einlegen.“

Wer sich intensiv mit seinen Zielen beschäftigt, wird schnell feststellen, dass man seine Ziele selten innerhalb seiner eigenen Komfortzone erreichen kann. Wie es gehen kann, die Komfortzone zu verlassen, aber mit welchen Gefühlen man dann auch umgehen muss, beschreibe ich in meinem Artikel „Du bestimmst den nächsten Schritt„.

Fazit: Man braucht den Fokus von Zielen um seinen Wünschen näher zu kommen.

Willst du deine Ziele endlich Realität werden lassen aber hast das Gefühl stecken zu bleiben. Oder du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. Genau dann kann ich dir beim Anpacken und Umsetzen helfen. Ich freue mich auf ein erstes Gespräch mit dir.

 

Follow

About the Author

Katharina Vollus, ist die Gründerin von Ordnungsmentor.de. Aufgrund ihrer langjährigen Projektmanagement Erfahrung weiß sie, wie wichtig Strukturen für das Erreichen von Erfolgen sind. Sie berät Unternehmer, wie sie ihre Projekte im Alltagsstress so ordnen, dass auch strategische und langfristige Ziele erreicht werden.

>