In 4 Stufen mehr Selbstorganisation lernen

Selbstorganisation Selbstmanagement lernen

Selbstmanagement in 4 Stufen ist lernbar

Dein Erfolg in der Selbstständigkeit hängt unter anderem davon ab, wie gut du in der Lage bist, die täglichen Aufgaben zu erfüllen. Damit ist nicht nur die Erledigung anstehender Kundenaufträge gemeint, sondern es geht auch darum, die üblichen Office-Tätigkeiten zu organisieren und auszuführen. Ablagetechnik, Zeit- und Projektmanagement sind wichtig, um den täglichen Stress als Selbstständiger gut zu überstehen.

Aber richtig interessant wird es eigentlich erst dann, wenn es darum geht, wie sehr du es schaffst, dich auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren und deine Ziele zunächst klar zu formulieren aber dann auch zu verfolgen. Auf dem Weg solltest du nicht die Flexibilität verlieren, für den Fall dass sich neue Rahmenbedingungen oder Chancen ergeben.

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Da der Weg zur optimalen Selbstorganisation eine langfristige Veränderung auf verschiedenen Ebenen ist, die sich gegenseitig beeinflussen, habe ich hier mal ein theoretisches Modell zu Veränderungsprozessen heran gezogen.

Die Ebenen der Veränderung

Ich beziehe mich hierbei auf ein Modell der logischen Ebenen der Veränderung, (welche in den 80er Jahren vom NLP Begründer Robert Dilts geprägt wurde). Er beschäftigt sich zunächst mit fünf Ebenen: 1. die Umwelt (environment and external constraints), 2. das Verhalten (behavior), 3. die Fähigkeiten (capability), 4. die Überzeugungen (belief systems) und 5. die Identität (identity). Da meiner Arbeit und mein Blog nicht bis zur Veränderung der Identität reicht, lasse ich den Bereich hier außen vor.

Selbstmanagement lernen

 

Bezeichnung         Fragewort                       Verben                                                   Erläuterung                                    
IVWerte
Glaubenssätze
Filter
Wofür? Was ist wichtig?
Warum?
Worauf achtest du?
wollen
müssen, sollen, dürfen(mögen)
Entscheidungskriterien
Überzeugungen, Leitideen,
Wahrnehmungsfilter
& Biographie
IIIFähigkeitenWie?können
haben + Nominalisierung
Von außen nicht wahrnehmbare innere Prozesse
IIVerhaltenWas?machen, tun
(und Sätze ohne Hilfsverben)
Von außen wahrnehmbare eigene Handlung;
sinnlich beschreibbar
IKontextWo? Wann? Wer?habenWahrnehmbare Umwelt, Raum und Zeit, sinnlich beschreibbar

Nach diesem Ansatz für die unterschiedlichen Ebenen der Veränderungen teile ich nun auch die Veränderung im Bezug auf Selbstorganisation in diese vier Ebenen oder Bereiche ein und verlinke dir jeweils passende Artikel von mir zu dieser Ebene. Die Sammlung wird sich in Zukunft noch weiter ausdifferenzieren und vervollständigen, daher schau ruhig immer mal wieder vorbei.

Die vier Bereiche der Selbstorganisation

1. Selbstmanagement über das Umfeld / Kontext

Die Strukturen für eine passende Selbstorganisation, denn jedes Verhalten ist in einen Raum-Zeit-Kontext eingebettet.

2. Selbstmanagement über das Verhalten

Die Prozesse für eine gute Selbstorganisation beschreiben beobachtbares Verhalten, konkretes Handeln, d.h. alle Aktionen und Reaktionen.

  • Entscheidungen treffen und Prioritätensetzung sind 2 Aspekte von Produktiviät.
  • 8 Fakten wie ich meine ToDo Listen organisiere
  • 7 Tipps wie du dem E-Mail Chaos in der E-Mail Inbox entkommst. Durch Inbox-Zero fokussierst du dich auf deine kreative Arbeit statt auf die Mail-Flut.

3. Die Selbstmanagement-Fähigkeiten

Die Techniken für optimale Selbstorganisation stellen ein inneres Verhalten dar, das ein von außen beobachtbares Verhalten ermöglicht. Wie führst du die Tätigkeiten aus? Welche inneren Prozesse, Strategien und Programme laufen ab?

4. Die Werte für effektives Selbstmanagement

Das sind Antreiber oder Bremser für deine Selbstorganisation. Es geht also um die Fragen: Was ist wichtig? Was hast du davon? Wofür tust du das? Was bringt es dir? oder: Was würde dir fehlen, wenn du es nicht tätest? Deine Filter sortieren z.B. deine Wahrnehmung und dein Denken, lange bevor diese dein Bewusstsein erreichen.

 

Fazit

Veränderungen auf einer höheren Ebene haben notwendigerweise auch Veränderungen auf darunter liegenden Ebenen zur Folge. Eine Änderung auf einer der unteren Ebene kann, muss aber nicht, die darüber liegenden Ebenen beeinflussen. Bei jeder Veränderung rate ich dir, daran zu denken, mindestens zu überprüfen, ob alle Ebenen bezogen auf den gewünschten Zustand nach der Veränderung passen und ob sie diese Veränderung und den neuen Zustand unterstützen. Sehr oft tun sie dies nicht und sabotieren damit die Veränderungen der tieferen Ebenen. Daher müssen die höheren Ebenen mit verändert werden.

Überlege dir also als nächstes wo du konkret ansetzen möchtest und leg los!

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About the Author

Katharina Vollus, ist die Gründerin von Ordnungsmentor.de. Aufgrund ihrer langjährigen Projektmanagement Erfahrung weiß sie, wie wichtig Strukturen für das Erreichen von Erfolgen sind. Sie berät Unternehmer, wie sie ihre Projekte im Alltagsstress so ordnen, dass auch strategische und langfristige Ziele erreicht werden.

  • […] Abzählreim, bei dem man die Gänseblümchenblätter entscheiden lässt, auch bei der Frage der Selbstorganisation sehr hilfreich. Nämlich bei der Frage „Soll ich… oder soll ich nicht?“ Denn […]

  • Sebastian sagt:

    Das ist wirklich ein wichtiger Bereich, die Selbstorganisation. Beherrscht man diese, hat man es deutlich leichter. Das fängt schon beim regelmäßigen Ordnung halten an. Das kann einem schon jede Menge Stress ersparen.

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