5 Erkenntnisse aus meiner Woche ohne Handy

Eine Woche ohne Handy

Auf Handy verzichten

Was ich erkannte, als mein Handy auf Weltreise war.

Ja, tatsächlich war mein Handy eine Woche auf einer kleinen Weltreise von Berlin mit mir nach Zürich, dann mit anderen weiter nach Boston und über Köln mit Fedex schließlich zurück zu mir.

Die „Weltreise“ hat fast eine Woche gedauert und mir ist einiges in der Woche klar geworden. 

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Für diese 5 Erkenntnisse bin ich sehr dankbar:

Die Welt dreht sich weiter auch ohne Handy.

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  1. Die Welt dreht sich weiter auch ohne Handy. Ich habe alles so hinbekommen, alle Verabredungen so einhalten können usw. Das geht wirklich gut auch ohne Handy.

  2. Ich war viel ruhiger den ganzen Tag über. Habe nicht tausend Mal auf mein Handy geguckt oder das Gefühl gehabt das irgendjemand jetzt gerade anruft. Nur an den ersten 2 Tage hatte ich noch öfter das „Phantomgefühl“, ich muss auf mein Handy gucken. Danach war ich dann viel ruhiger.
     
  3. Ich habe die Zeiten, z.b. beim U-Bahnfahren oder auf dem Spielplatz, viel besser für mich genutzt, ruhig über Dinge nachgedacht und ein paar Sachen in meinem Notizbuch aufgeschrieben oder auch einfach in einem Buch gelesen.
     
  4. Ich hatte natürlich auch keinen Handywecker mehr. Stattdessen kam der ganz normale Wecker zum Einsatz (Das hatte ich in letzter Zeit eh schon so gemacht). Somit schläft man nicht mit dem Handyflimmern im Bett ein und greift auch nicht beim Aufwachen sofort wieder hin.

Letztendlich ist alles was ich im Netz sehe die Agenda von jemand anderem. Wenn ich mich zu viel damit auseinandersetze und ständig Meldungen von Anderen sehe, komme ich so schnell ins Vergleichen. Ich denke darüber nach, was andere machen und bin viel weniger bei mir.


5. Ab und zu habe ich sogar gemerkt, dass ich mich vielmehr auf meine Instinkte verlassen musste. Auf der Suche nach einer Event-Location außerhalb von Berlin, war ich wirklich kurz verloren wo es denn überhaupt genau lang geht.
Normalerweise hätte ich gleich mein Google Maps gezückt und mich navigieren lassen. Aber so musste ich halt ein bisschen rumgucken und mich nach den Himmelsrichtungen orientieren. Das hab ich als echte Bereicherung empfunden.

Fazit

Die Lehre für mich ist, das Gerät öfter nicht dabei zu haben oder vielleicht ausgeschaltet zu lassen und nur für den Notfall zu haben.

Mal sehen, vielleicht mache ich bald wieder ein Experiment. Du kannst mir gern mal schreiben ob du mitmachen wollen würdest.

Diese kleinen elektronischen Dinger sind super nützlich und toll. Sie sollen mich aber nicht die ganze Zeit im Griff haben. Das muss ja nicht sein.

Wenn dich dieser Artikel inspiriert hat, teile ihn bitte oder hinterlass einen Kommentar für mich. 

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About the Author

Katharina Vollus, ist die Gründerin von Ordnungsmentor.de. Aufgrund ihrer langjährigen Projektmanagement Erfahrung weiß sie, wie wichtig Strukturen für das Erreichen von Erfolgen sind. Sie berät Unternehmer, wie sie ihre Projekte im Alltagsstress so ordnen, dass auch strategische und langfristige Ziele erreicht werden.

  • Sehr interessanter Erfahrungsbericht – wenn ja auch unfreiwillig 😀 Aber ich kann sehr gut verstehen was du meinst. Ich lasse an manchen Tagen mein Handy bewusst einfach mal im Schlafzimmer liegen und habe dann den ganzen Tag Ruhe – und dann auch nicht die Ambitionen, es holen zu wollen. Aus den Augen, aus dem Sinn – das funktioniert wirklich gut 🙂

    • Ordnungsmentor sagt:

      Ja, ist wissenschaftlich bewiesen, dass schon der Blick aufs Handy (auch wenn da nichts blinkt oder leuchtet) den Drang auslöst, sofort drauf zu schauen.

  • BiRGiT sagt:

    Hallo Katharina,
    SUPER!! WUNDERBAR!! Eine supergute, weise Erkenntnis und eine Entscheidung, die ich zu 100% mit Dir teile.
    Diese kleinen, elektronischen Dinger entwickeln sich immer mehr und mehr zu unserem ‚externen Selbst‘, ohne, dass wir es merken ..
    Ich blogge zwar und nutze das Internet auch und gerne, ebenso freue ich mich über die Funktionen meines iPhones – ABER bitte alles mit Maß und Reflexion und Selbstbestimmung.
    DANKE, dass Du diese Erkenntnis mit uns geteilt hast.
    Lieben Gruß – BiRGiT

  • Liebe Birgit, ich freue mich über deine Erkenntnisse. Ich mache regelmässig einen nicht nur Handy-freien, sondern einen Elektronik-freien Tag. Das sind jeweils extrem kreative und gleichzeitig erholsame Tage, die mir Kraft und neue Ideen, die ich dann wieder mit Handy, Laptop und dergleichen umsetzen kann. 😉
    Liebe Grüsse, Werner

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